Drehen wie Gott in Frankreich: Wo ist der Caviar?

Kein Film ohne Making-Of, hier ein hochexklusives Foto von einem der vielen, streng geheimen Outdoor-Sets im Land der Liebe und des Weins:

Nicht im Bild: Die Wohnwagen der Stars, die Shuttlebusse für die Statisten, die Trucks mit der Ausrüstung und das mobile Catering. Weil es die nicht gab, auch bei Hollywood-Roadmovie-Produktionen geht es oft bescheidener zu als man denkt. In der Praxis von Monsieur Taurins sah das dann so aus: Eine kleine Crew hetzte 8 Tage im Leihwagen von einem Drehort zum nächsten, wo meist unangenehme Überraschungen wie verschlampte Drehgenehmigungen, angetrunkene Statisten oder einfach nur Sauwetter auf sie warteten. Und selbst wenn sie keine Kaninchen aus dem Hut zaubern musste, für savoir-vivre war bei einem Arbeitstag von 16 Stunden einfach herzlich wenig Zeit, das Fenster für das benötigte Tageslicht bestimmte den Rhythmus. Also in der Regel VOR dem ersten Schrei des gallischen Hahns aufstehen, Katzenwäsche, ein schnelles Frühstück, drehen, ein schnelles Mittagessen, drehen, ein schnelles Abendessen, ab in den Schlafsack und das Ganze von vorn. Also keine philosophischen Gespräche oder gar Parties bis in die Puppen, das frivole Künstlerleben hatte Pause, aber Spass gemacht hat es trotzdem. Das ist Sparta!

Über twixraider

Raider heißt jetzt Twix… sonst ändert sich nix, ich suche immer noch einen Job als Scherzkeks.
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